Andrina Jörg

Installationen

Frictions on Landscapes

Städtische Galerie Leerer Beutel Regensburg, 20. Juni – 6. September 2026
In der Städtischen Galerie im Leeren Beutel wird auf grosszügiger Fläche ein Paranatur Forschungslabor installiert. Ein Treibhaus in der Mitte des Raumes beherbergt Paranatur-Pflanzen, an den Wänden sind Fotos von verschiedenen Paranatur Spezies aus mehreren Jahrzehnten zu Pflanzenfamilien geordnet, eine Bestimmungstafel gibt Auskunft über die Funktionen und Eigenschaften der Konsumblüten. In einer Vitrine ist meine kunstbasierte Dissertation mit dem Titel «Paranatur Forschungslabor. Eine künstlerisch-ethnografische Erkundung zu Naturvorstellungen und Konsumwelten» einsehbar. Diese habe ich im Winter 2025 fertig gestellt und im Frühling 2026 erfolgreich verteidigt.

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Nature | Feeling | Form

Kunstraum am Schauplatz Wien, Januar – März 2026
In einem Innenhof des Praterquartiers sind im Rahmen der Gruppenausstellung Nature I Feeling I Form verschiedene Paranatur-Gewächse zu entdecken, die den Ort gleichermassen bereichern wie irritieren. Die Scheinpflanzen trotzen dem Schnee und werfen Fragen auf zum Verhältnis von Natur und Konsum.

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Plastophyten – Paranatur Forschungslabor Bildungsgarten Bern

August – Oktober 2024
Im Bildungsgarten der PHBern schossen im Spätsommer eigenartige Konsumblüten ins Kraut. Die Plastophyten, neuartige Nutz- und Zierpflanzen, trugen nicht nur zur aussergewöhnlichen Artenvielfalt bei, sondern regten zum Nachdenken und zur Diskussion über Umwelt und Konsum an. Ein flankierendes Podiumsgespräch widmete sich dem Paranatur-Projekt aus kunsttheoretischer, ethnografischer und bildungswissenschaftlichen Perspektiven.

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Paranatur Forschungslaboratorium - Testfeld Akklimatisierungsversuche Wolfsgewächse

Villa Wild, Muri, Ausstellungsprojekt «Auf den Spuren von Caspar Wolf», April – August 2022
Auf dem Garagendach werden allgemeine Löffler, Gabler und Messler wie auch der Bundspargel getestet. Deren Wurzelstöcke werden möglichst flach gehalten, um in Zukunft ein möglichst anspruchsloses Gedeihen der Para-Nutzpflanze zu provozieren.

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Paranatur Forschungslaboratorium Gletsch

Auf den Spuren von Caspar Wolfs Malereien bin ich nach Gletsch gekommen. Beinahe Dreihundert Jahre nach Wolfs Forschungs- und Malreisen hat sich das Bild der Landschaft in dieser Gegend im Goms/Oberwallis komplett verändert: Die Gletscherzunge hat sich aufgrund des Klimawandels sichtbar zurückgebildet und eine neue Flora ist im freigelegten Tal ist im Begriff, ihr neues Habitat einzunehmen. Wie sich die Pflanzenwelt in den Bergregionen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird, können wir nur erahnen. Vorstellbar ist aber, dass sich neuartige Pflanzenarten etablieren werden. Es sind nicht nur die augenfälligen klimatischen, Mensch gemachten Veränderungen, die in Zukunft immer mehr Einfluss auf die Pflanzengemeinschaften haben werden, sondern auch unsichtbare, aber nicht weniger problematische Faktoren wie beispielsweise der Mikroplastik.

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Paranatur Forschungslaboratorium Aarau

Eck, Raum für Kunst im Speck, Aarau, 10. Oktober – 7. November 2020
Im Herbst verwandelte sich der Ausstellungsraum Eck in mein Atelier, Forschungslabor, Schau-Raum und Diskussionsraum rund um die Idee der Paranatur. Über 60 Besuchende beschrieben ihre Eindrücke und Überlegungen angesichts der wuchernden Plastik-Natur, die mehr und mehr den Raum im Eck einnahm.

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Para-Cibus

Temporäre Intervention, Museum Bruder Klaus, Sachseln, 2018, verschiedene Konsumobjekte, Gemüsebepflanzung im barocken Garten
Die Intervention nimmt mit den Blüten unserer Konsumwelten das Spannungsfeld auf, welches die Geschichte des Museums Bruder Klaus und seiner Protagonisten kennzeichnet.

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NMB

Neues Museum Biel, Florilège, Bildergarten, 2015
Präsentation und Information zur Systematik der Paranatur.

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Para Tepidarium

Treibhaus Engländerbau Vaduz, Vebikus, Schaffhausen, 2016

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Testfeld

Im Seleger Moor wurde 2016 über die Sommermonate das Testfeld eingerichtet. Darin wurden neue Para-Pflanzenarten im Parkgebiet ausgewildert.

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Fuge, Putz

Temporäre Installationen im Salzhaus Brugg, Ausstellung Mehrsalz, Wattestäbchen in diversen Ritzen, 2014

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Parasiten-Paradies

Truffes & Trouvailles, Beitrag Gruppenausstellung Kunstraum Baden, 2013

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Coctailgräser

Permanente Installation, Kunstmuseum Olten, Dachterrasse, 2011

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Forkalisation, Globuli

Skulpturale Eingriffe, Gruppenausstellung Rehmann Museum Laufenburg, Vielfalt Skulptur – künstlerische Begegnungen am Hochrhein, 2013

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Pflegi Muri

Im pro Specie Para-Beet wurde der gemeine Nestglätter neu angesiedelt, es blühen der schwingende Belz und der feuerrote Bundspangel und bald wird man die Früchte der Parapfelblüten (pennae albae) ernten können.

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Kantonsspital Aarau

Versuchswald Implantea/Pro Paranatura: Installativer Eingriff in einem Waldabschnitt des Parks des KSA, Bestimmungstafel, Bestimmungsbuch, Gemeinschaftsarbeit mit Barbara Bugg, KSA Aarau 2011.

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Biotop

Temporärer, installativer Eingriff an der Kantonschule Wohlen, Sommer 2006: Der Weiher der Kantonsschule Wohlen wird mit Alltagsgegenständen bespielt, welche in die Umgebung integriert sind und aus der Ferne wie natürliche Gewächse wirken. Der Weiher ist nicht direkt zugänglich.

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Garten Eden

Temporärer, installativer Eingriff in der Alterssiedlung Kehl, Zusammenarbeit mit Barbara Bugg, Baden 2003: Im Innenhof des Eingangsbereiches der Alterssiedlung Kehl entsteht ein temporärer Garten aus Alltagsmaterialien. Dieser ist von verschiedenen Seiten zu sehen, aber nicht begehbar.

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